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Hantavirus-Infektionen sind derzeit eine relevante Herausforderung für die klinische Praxis – auch in Mitteleuropa. Veränderte Umweltbedingungen, zunehmende Exposition gegenüber Nagetieren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse rücken Diagnostik, Risikobewertung und Management erneut in den Fokus.
Seit 1996 gibt es die Erkenntnis, dass ANDES-Virus ausnahmsweise von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Kleinere Ausbrüche sind bestens beschrieben und weisen uns nun den Weg im Umgang mit der neuen Situation auf dem Kreuzfahrtschiff.
Die Fortbildung vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum ANDES-Hantavirus, zur Ansteckungsfähigkeit sowie zu praktischen Hygienehinweisen und Aspekten von Isolation und Quarantäne. Ergänzend werden typische und atypische Verlaufsformen, das Hantavirus-induzierte kardiopulmonale Syndrom (HCPS) sowie moderne diagnostische Strategien und aktuelle Empfehlungen für Klinik und Praxis diskutiert.
Ein kompaktes Update für Ärztinnen und Ärzte, die infektiologische Entwicklungen frühzeitig erkennen, bewerten und sicher managen möchten.
Für die Teilnahme ist eine kostenlose Anmeldung erforderlich!